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Viermal Edelmetall für den Nachwuchs

Ein Bericht von den Deutschen Meisterschaften der Schüler, Jugend, Junioren und U21 in Erfurt

Von Samstag, den 2. Juni bis Sonntag den 3. Juni 2018 trafen sich die besten Karate-Talente Deutschlands in der Erfurter Leichtathletikhalle zur Deutschen Meisterschaft der Schüler, Jugend, Junioren und U21.

Ausrichter war das Team des USV Erfurt, das bisher 14 erfolgreiche DKV-Veranstaltungen in der Thüringer Landeshauptstadt organisiert hatte.

Insgesamt gingen 850 Karateka aus 231 Vereinen während der beiden Wettkampftage an den Start. Damit war es zahlenmäßig die größte Deutsche Meisterschaft seit Jahren.

Alle 16 Landesverbände des Deutschen Karateverbandes waren vertreten. Die Wettkämpfe wurden in den Disziplinen Kata (Formenlauf) und Kumite (freier Kampf) in den Altersklassen Schüler (U14), Jugend (U16), Junioren (U18) und (U21) ausgetragen.

Es gab hochklassige Wettkämpfe in toller Atmosphäre. Die Zuschauerränge waren mit Besuchern aus dem gesamten Bundesgebiet gut gefüllt.

Die Meisterschaften boten neben der Möglichkeit von Platzierungen und Medaillien eine optimale Möglichkeit, sich für das Nationalteam zu empfehlen, denn die DKV-Bundestrainer Efthimios Karamitsos (Kata), Thomas Nitschmann und Klaus Bitsch (jeweils Kumite) waren ebenfalls vor Ort.

An Samstag um 8.45 Uhr begannen die Wettkämpfe auf acht Kampfflächen ; die Finalbegegnungen starteten um ca. 18.30 Uhr.

Unter den Starten waren aus den Reihen des Karateverbandes Sachsen – Anhalt waren Lara Albrecht, Jule Tomischka, Luisa Brett, Toni Asmussen, Marek Bartels, Tom Bothe, Michel Buchholz, Tim Graefe und Felix Rademacher (alle Sport- und Karateschule Staßfurt e.V.) sowie Jasmin Leiner (Karate Do Verein Zanshin Magdeburg e.V.),  Stella Kolodzie (ASV Sangerhausen e.V.), Jolina Emmy Kuster, Lucia Kuster - Merlyn, Leonie Munier(alle  Yamakawa Karate - Do Ballenstedt e.V) vertreten.

Luisa Brett ging am Samstag in der U21 Kumite -55kg Kategorie auf die Matten. Sie kämpfte sich bis ins Halbfinale vor, unterlag dort leider, hatte somit aber die Möglichkeit, sich über die Trostrundenkämpfe den dritten Platz zu sichern. Im dahingehenden Kampf siegte sie und konnte sich über die Bronzemedaille freuen.

Tim Graefe erreichte einen guten fünften Platz im Kumite Junioren -55 kg.

Tom Bothe war ebenfalls am Samstag in der U21 am Start. Leider steckte ihm seine Verletzung des letzten Wettkampfes noch in den Knochen. Die Vorbereitungen mussten krankheitsbedingt ruhen, er war nicht auf seinem Leistungshoch wie es eigentlich sein sollte. So gab es für ihn an diesem Wochenende leider keinen Medaillenerfolg.

Am Sonntag begannen die Vorrundenkämpfe wieder um 8.45 Uhr; sie wurden mit den Endrunden um ca.15.00 Uhr abgeschlossen:

Für Lara Albrecht war es die erste Deutsche Meisterschaft und sie zeigte, nicht zuletzt durch eine gute Betreuung während des Kampfes eine sehr gute Leistung.

Ebenfalls startete Jule Tomischka das erste Mal auf einer Deutschen Meisterschaft, hier in der Kategorie U21 Kata Kategorie. Dort verlor sie zwar gegen die spätere deutsche Meisterin, schaffte es dadurch jedoch bis in die Trostrundenkämpfe um Platz drei. Leider überzeugte sie die Kampfrichter dort nicht und hofft, in den kommenden Jahren in dieser Altersklasse doch noch eine Medaille zu erringen.

Den Höhepunkt am Sonntag lieferte Toni Asmussen. Souverän kämpfte er sich in seiner Kategorie Jugend Kumite -57kg bis in das Finale vor. Zum zweiten Mal stand Toni innerhalb eines halben Jahres für Sachsen-Anhalt im Finale einer deutschen Meisterschaft; diesmal in der nächst höheren Altersklasse. Leider reichte es wieder nicht ganz zum Sieg: Toni belegte auch in diesem Jahr einen hervorragenden 2.Platz. Zufrieden war er dennoch nicht mit sich, „wenn man schon einmal den Titel Vizemeister hatte will man den DM-Titel unbedingt haben“, so Toni nach dem Wettkampf.

Jonas Kerber vom Karate Do Verein Zanshin Magdeburg e.V. wiederholte seinen Erfolg vom vergangenen Jahr in der Kategorie U21 Kumite Herren +84 kg und holte zum zweiten Malt die Goldmedaille für Sachsen-Anhalt.

Jasmin Leiner, erkämpfte sich den 3. Platz bei den Junioren Kumite Mädchen +59 kg; Stella Kolodziej, den fünften Platz im Bereich Kata Jugend und das Team Kata Junioren mit Jolina-Emmy Kuste, Lucia Kuster-Merlyn und Leonie Munierebenfalls den fünften Platz.

Im Medaillenspiegel der Landesverbände schaffte es Sachsen-Anhalt mit 1 mal Gold, 1 mal Silber und 2 mal Bronze, sowie drei mal 5. Platz insgesamt auf den 10. Rang.

Dazu einen herzlichen Glückwunsch !

Bericht und Bild: Katja Tomischka

Redaktion: Pressereferent KVSA

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Ihr Alexander Löwe

 

 

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