Im Spätherbst eines jeden Jahres hat sich mittlerweile ein Turnier zu einer festen Größe gemausert: die „Chemnitz Open“ in der sächsischen Metropole – die sich in diesem Jahre auch mit dem Titel der europäischen Kulturhauptstadt schmücken darf.
Brauchten andere Turniere einige Jahre, eh sie sich, nicht zuletzt auch von Verärgerungen und Verstimmungen getrieben, eine gewisse organisatorische Professionalität angeeignet hatten, war dieses bei den Chemnitz Open seit deren Debüt gegeben – und dies hat sich bis heute nicht geändert, ganz gleich, ob man es auf die allgemeine Organisation, die Tischbesatzungen, Kampfrichter, Siegerehrungen oder das – bei Turnieren oft einen sehr sensiblen Punkt für alle Beteiligten darstellenden - Einhalten von vorabveröffentlichten Zeitplänen angeht.
Daher war dieses Turnier auch für diverse Vereine aus dem Karateverband Sachsen – Anhalt e. V. ein willkommener Termin um das Können ihrer Karatekas im teilweise internationalen Teilnehmerkontext auf die Probe stellen zu können.
Und dieses erweise sich in vielen Fällen nicht nur als gute Idee, sondern wurde auch mit medaillienträchtigen Erfolgen belohnt:
Bei den „Kleinen“ im Bereich Kata – hier in der Kategorie Kata Schüler A U14 9. - 7. Kyu weiblich – holte Sarini Amiri eine Silbermedaille; im Bereich Kata Schüler B U12 männlich errang Norwin Sverre Kuhn die Goldmedaille.
Linnea Assmann holte in der Kategorie Kata Jugend U 16 weiblich die Goldmedaille, während Anni Marleen Fiebig sich eine Bronzemedaille sichern konnte.
Adrian Jansmüller setzte diese Erfolgssträhne im Bereich Kata in der Kategorie Junioren U 18 männlich mit einer weiteren Goldmedaille fort, während in der Kategorie Kata Junioren U18 weiblich Mara Kollmann und Hanna Hachmeister eine Silber- bzw. Bronzemedaille holten.
Bei den „Großen“, will heißen in der Kategorie Kata U21 männlich, holte Mika Dreiling eine Bronzemedaille und in der spiegelbildlichen Katagorie U 21 weiblich sicherte sich Franziska Witte die Goldmedaillie.
Insofern kann für den Bereich Kata konstatiert werden, dass, wenn man die letzten Jahre betrachtet, ein langsamer, aber deutlicher Aufwärtstrend zu verzeichnen ist. Zwar nährt sich auch hier sprichwörtlich das Eichhörnchen mühsam – aber die nunmehr sichtbaren Erfolge graben damit schon jetzt notorischen Neidern und Meckerern langsam aber sicher das Wasser ab.
Ähnlich erfolgreich waren die Karatekas aus Sachsen-Anhalt im Bereich Kumite:
Bei den „Kleinen“, will heißen, Kumite Kinder U10 -35 kg / + 35 kg weiblich, belegte Emily einen beachtlichen zweiten Platz und wurde dafür mit der Silbermedaillie belohnt, während in der Kategorie Kinder U10 -40 kg männlich sogar Gold errang.
Bei den Schülern U12 -32 kg männlich wurde Erik Erdmann Dritter und somit Bronzeträger.
Bei den „etwas Größeren“ holte Ilyas Karaca sich im in der Kategorie Jugend U16 -52 kg männlich die Silbermedaille; Während Johanna Flemming in der Kategorie Jugend U16 -61 kg weiblich Gold abräumte.
In der Kategorie Jugend U16 -70 kg männlich errang Lennox Kuchel diesmal eine Bronzemedaillie – während er im Bereich Jugend U16 männlich Allkategorie später Silber erkämpfte.
Bei den Junioren U18 -76 kg männlich holte sich Jannis Howald Bronze.
Die „Großen“, hier die Leistungsklasse -67 kg männlich dominierte letztlich Ben Heller und trug damit verdientermassen Gold davon, während in der spiegelbildlichen Klasse Leistungsklasse -68 kg weiblich Lara Sophie Adamus Silber und Lara Albrecht Bronze errangen.
In der Leistungsklasse -75 kg männlich konnte sich Phil Knoop und in der gleichen Kategorie – 84 kg Arsen Pohosian letztlich ganz oben auf dem Treppchen platzieren.
Die Leistungsklasse Allkategorie männlich führten schlußendlich die beiden Trainingskameraden Phil Knoop mit Gold und Ben Heller mit Silber an.
Als sich schließlich der Wettkampftag dem Ende neigte, fand sich der Landesverband Sachsen-Anhalt bzw. die Karatekas aus dessen Vereinen auf dem zweiten Platz der Medaillienwertung wieder und zeigte somit, dass mit ihm aufgrund fundierter Trainingsarbeit vereinsübergreifend jetzt und auch in Zukunft zu rechnen ist.
Text: Pressereferent KVSA
Bilder: A. Wegner
