Seit einigen Jahren richtet das Karateinstitut Halle (KIH) mit dem unter ihm vereinten Vereinen zweimal jährlich einen Nachwuchscup aus.
Dieser bietet den Teilnehmern aus allen Bundesländern - von den kleinsten bis zum Alter von 13 Jahren - die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten sowohl in allgemeinen, sportlichen Wettbewerben, als auch in Kata und Kumite entweder erstmals auszuprobieren oder zu vertiefen bzw. zu steigern.
Erfahrungsgemäß fördert dies – bewusst in nahezu familiärer Atmosphäre - nur die Freude bzw. den Spaß am Sport oder der Kampfkunst selbst, sondern wirkt sich auch erheblich positiv auf Talentfindung und Mitgliederbindung aus – nicht zuletzt auch dadurch, da sich bei dieser Art von Turnieren oft die Scheu und bzw. oder der Aufwand für eine Teilnahme in engen Grenzen halten oder gar gegen Null gehen.
Auch lassen sich bei solchen Gelegenheiten etwa auch Taktiken oder Ausführungsweisen gleichsam erproben oder „testen“, wofür im allgemeinen Trainingsbetrieb oder unter dem Druck größerer Turniere oft Zeit und/oder Möglichkeiten fehlen.
Der Erfolg dieses Konzeptes spiegelt sich mittlerweile auch in den Teilnehmerzahlen bzw. dem Umfang des Cups an sich wieder:
Kamen die bis einschließlich Frühjahr des Jahres 2025 durchgeführten Wettbewerbe in Kata und Kumite meist mit zwei Matten in lokalen Sporthallen aus und waren in der Regel am frühen Nachmittag eines jeden Turniertages beendet, musste beim Nachwuchscup am 13. Dezember 2025 die, dankenswerterweise von der Stadt zur Verfügung gestellte Brandbergehalle in Halle dafür herhalten, in der sich vom Vormittag bis zum Übergang des Nachmittags zum Abend unter den Augen der Kampfrichter auf drei Matten rund 100 Starter aus 11 Vereinen spannende und teilweise für deren Alter auch qualitativ sehr hochwertige Kämpfe lieferten.
Auch wenn der ein oder andere Starter hierbei auch etwas Lehrgeld zahlte – sei es nun aufgrund einer völlig verlaufenen Kata oder aufgrund zu vieler Verwarnungen wegen in dieser Altersgruppe beim Kumite untersagten Kontakten – so blieb bei den meisten Teilnehmern ein sehr gutes Gefühl hinsichtlich der gezeigten Leistungen zurück, welches animierte, den Weg der Kampfkunst weiter zu beschreiten.
Einen Dank nochmal an alle Helfer, die diesen Wettkampf ermöglicht haben – und dessen Wiederholung im Frühjahr 2026 wieder anstehen wird.
Bericht und Bilder: Pressereferent KVSA
